Was ist zu sehen am…
…am 18. April 2026
Der noch sehr junge Mond, es ist ein Tag nach Neumond, steht im Widder und geht kurz nach 21 Uhr unter.
Ebenfalls im Widder ist Venus, an der Grenze zum Stier zu finden. Der Abendstern geht eine knappe Stunde nach dem Mond unter.
Auch der lichtschwache Uranus ist es noch Wert, auf´s Korn genommen zu werden. Der grüne Planet zieht im Stier, etwas südwestlich der Plejaden seine Bahnen.
Alleine Jupiter ist noch gut zu beobachten. Der Götterboss strahlt uns inmitten der Zwillinge, hoch im Südwesten entgegen und sinkt erst gegen halb 2 Uhr unter den Horizont.
Um 22 Uhr streift der Meridian den Schwanz des Drachen, zieht mitten durch den Großen Bären und den Löwen und teilt, im Süden die Wasserschlange in zwei Teile.
Um die Zeit dominieren die Frühlingssternbilder den Nachthimmel. Das Frühlingsdreieck, bestehend aus Regulus im Löwen, Arktur im Bootes und Spica in der Jungfrau liegt quer über den Himmel, von Osten bis zur Mittagslinie. Allein Regulus hat diese bereits überschritten.
Der Krebs krabbelt dem Dreieck voraus, das Haar der Berenice weht in deren Mitte, der Bootes und die Nördliche Krone folgen ihm auf dem Fuß. Die Wasserschlange, geritten vom Raben, dem Becher und dem Sextanten, ebnen ihnen im Süden den Weg.
Die Winterbilder sind allesamt nach Westen gerückt. Orion lugt gerade noch über den Horizont, auch der Stier und der Große Hund sind schon teilweise verschwunden. Nur der Fuhrmann, die Zwillinge und der Kleine Hund erwehren sich noch, bis nach Mitternacht ihren Untergang.
Tief im Osten zeigen sich bereits der Held Herkules und die Leier, als Vorboten des Sommer.
Der Große Bär steht hoch im Zenit, während die Cassiopeia langsam ihren tiefsten Punkt ihrer Jahreswanderung erreicht. Der Drache windet sich, vom Kopf beginnend, von Osten um den Pol und endet direkt im Norden.
Die Milchstraße steigt im Nordnordost, im Bereich des Schwan empor, zieht zwischen dem Polarstern und dem Nordhorizont nach Westen und legt sich dabei über die Cassiopeia und Perseus, fließt über Fuhrmann und dem Stier, sowie über das Einhorn und sinkt in der Gegend des Großen Hund, im Südwesten wieder unter den Horizont.
Die Beobachtung beginnt um 20 Uhr 30. Wir treffen und eine Stunde vorher im Almhaus.
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