Aktuelles auf der Sternwarte

Der Mond hat noch einen Tag zum ersten Viertel und steht im Löwen. Unser treuer Begleiter geht erst nach Mitternacht unter.

Wer rechtzeitig bei uns ist, kann noch einen Blick auf Merkur werfen. Der Götterbote ist im Stier zu finden, verläßt aber sehr rasch die Himmelsbühne. Wegen seiner niedrigen Stellung werden wir ihn aber nur vom Almhaus aus beobachten können. Anschließemd gehen wir rüber zur Astrostation.
Da können wir gleich einen Blick auf Venus werfen. Der Abendstern leuchtet im Nordwestlichen Eck der Zwillingen fast in ihrem hellsten Glanz und ist noch zwei Stunden zu sehen.
Ihr gegenüber, in der roten Ecke der Zwillinge, zieht Jupiter seine Bahnen. Mit etwas Glück kann in der letzten Halben Stunde, bevor der Götterboss gegen Mitternacht unter den Horizont sinkt, noch der Große Rote Fleck beobachtet werden.

Um 22 Uhr teilt der Meridian den Drachen, trennt die Deichsel vom Großen Wagen und zieht in seinen Verlauf nach Süden durch das Haar der Berenice, durch die Jungfrau und im Süden durch die Wasserschlange.

Um diese Zeit dominieren die Frühlingsbilder den Himmel. Das Frühlingsdreieck, bestehend aus Regulus im Löwen, Arktur im Bootes und Spica in der Jungfrau steht direkt über unseren Köpfen. Der Löwe ist schon komplett in die Westhälfte des Himmels gerückt. Das Haar der Berenice weht in der Mitte des Dreiecks, der Krebs krabbelt ihm voraus und die Nördliche Krone folgt ihm hinterher. Die Wasserschlange unterstreicht das Szenario im Süden, geritten von Rabe, Becher und Sextant.
Tief im Westen sind noch die Winterbilder der Zwillinge und der Kleine Hund zu finden.
Im Osten drängen die Sommerbilder über den Horizont. Der Schwan erhebt sich im Nordosten in die Lüfte, die Leier und der Held Herkules stehen bereits halbhoch über ihm, der Schlangenträger und die Waage steigen im Südosten langsam höher.

Der Goße Bär steht zwar noch hoch im Zenit, aber der Großteil der Bärin steht schon über der Mittagslinie.
Die Cassiopeia hat, im Norden, ihre tiefste Stelle ihres Jahresreigen eingenommen.
Der Drache schlängelt sich, vom Kopf beginnend, südlich um den Polarstern.

Die Milchstraße steigt im Osten empor, ergießt sich, entlang des Nordhorizont über den Schwan, die Cassiopeia und Perseus und sinkt im Westen wieder unter den Horizont.

Die Beobachtung beginnt um 21 Uhr, um Merkur beobachten zu können, ausnahmsweise beim Almhaus. Hier treffen wir uns auch, zirka eine Stunde vorher.


Anmeldungen bitte unter unserer E-Mail Adresse astrostation.hochbaerneck@gmail.com

oder rufen sie uns an:
0664-1819197 (Werner Büchele) oder unter
0660-3111420 (Alexander Hochstöger).

Bei Gruppen ab 5 Personen bitten wir um Anmeldung!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Beobachtungsabend nur bei klarem Himmel!

Den Sternen näher im Ötscherland